Kaspar Sutter

Grossrat Basel-Stadt

Den 8er beschleunigen

22. Mai 2017 von Kaspar Sutter

 

Kaspar Sutter Grossrat Centralbahnplatz Tram 8

Den 8er beschleunigen (Bild: BVB)

Wollten Sie auch schon mal mit dem 8er zum Bahnhof SBB fahren und dann standen Sie vor dem Bahnhof und das Tram konnte nicht auf sein Haltegleis einfahren? Um dieses unnötige Warten zu verhindern, fordere ich in meinem Anzug den Regierungsrat auf, die Gleisbelegung am Centralbahnplatz zu ändern.

Unnötiges Kreuzen am Centralbahnplatz

Die Tramlinie 8 war und ist immer wieder von Verspätungen betroffen. Dank ergriffenen Massnahmen konnten diese teilweise behoben werden. Neben der Stausituation in Weil am Rhein ist aber nach wie vor die Einfahrt in den Centralbahnplatz ein Ärgernis und ein Grund für Verspätungen. Die Ursache liegt in der unlogischen Gleisbelegung, welche sofort geändert werden könnte. Obwohl die Tramlinien 8, 10 und 11 nach dem Halt alle auf dem gleichen Gleis Richtung Aeschenplatz weiterfahren, werden die Tramlinien heute bei der Einfahrt in die Haltestelle zu einer unnötigen Kreuzung gezwungen indem das 8er Tram auf dem hintersten Gleis F gleich beim Hotel Schweizerhof hält und die von dieser Seite kommenden Trams 10 und 11 den 8er kreuzen und auf dem zweithintersten Gleis E halten. Diese Anordnung führt zu einer überflüssigen und vermeidbaren Kreuzung der Tramlinien. Aufgrund des geltenden Rechtsvortritts führt diese Regelung dazu, dass der 8er vor der Einfahrt oft warten muss, obwohl sein Haltegleis leer steht. Unangenehm ist zudem, dass die beiden äussersten Perrons über keine Fahrgastunterstände verfügen und die wartenden Fahrgäste bei Regen nicht geschützt sind. Deshalb soll der Regierungsrat prüfen, ob auch auf dem ersten und hintersten Gleis ein Fahrgastunterstand errichtet werden kann.

Meinen Anzug im Wortlaut finden Sie hier.

Öffnet die Tagesstrukturen auch in den Ferien!

12. Mai 2017 von Kaspar Sutter

Tagesstruktur Gotthelf am Wielandplatz

Tagesstruktur Gotthelf am Wielandplatz

In den letzten Jahren wurde die Anzahl an Tagestruktur-Plätzen in der Stadt Basel sukzessive erhöht. Dies ist sehr zu begrüssen. Dieses Angebot weist aber noch immer eine massive Lücke aus, nämlich bei der Betreuung während den Schulferien. In den Schulferien bleiben die Tagesstrukturen zu, so als ob alle Eltern über jährlich 14 Wochen Ferien verfügen würden. Als Ersatz werden Tagesferien angeboten. Diese finden an wechselnden Orten statt und vor allem müssen die Kinder immer an mindestens vier ganzen Tagen einer Ferienwoche anwesend sein. Dieses Angebot deckt die Bedürfnisse vieler Familien mit erwerbstätigen Eltern nicht ab. So müssen viele Eltern die Ferienabdeckung privat organisieren oder sie belassen ihre Kinder in den Krippen, welche aber deutlich teurer sind als die Tagesstrukturen.

Vorstoss eingereicht zur Verbesserung der Ferienbetreuung

Um das Angebot in den Ferien zu verbessern, habe ich im Namen der SP eine Motion eingereicht. Diese wird von Grossrätinnen und Grossräten aus CVP, GLP, Grünem Bündnis und FDP unterstützt. Damit ist die Chance gross, dass die Motion im Grossen Rat eine Mehrheit finden wird. Verlangt wird, dass es ab dem Schuljahr 2019/20 in der Stadt Basel mindestens drei Tagesstrukturen gibt, die in den Ferien offen sind. Damit ist sichergestellt, dass im Kleinbasel, in Grossbasel Ost und West eine konstante Ferienbetreuung angeboten wird. Diese Angebote müssen auch halbtageweise belegbar sein. Ab dem Schuljahr 2021/22 muss dieses Angebot auf mindestens sechs Standorte erhöht werden.

Motionstext Ferienangebot Tagesstrukturen

Alle Kindergarten sollen an eine Tagesstruktur angeschlossen werden

Heute wird ausser am Sevogel-Schulhaus an allen Primarschulen eine Tagesstruktur angeboten. Bei den Kindergärten ist dies leider nicht der Fall. Nur die wenigstens verfügen über eine Anbindung an eine Tagesstruktur. Dies führt dazu, dass die Kinder in weiter entfernte Kindergärten gehen müssen oder dass die Eltern privat den Transfer vom Kindergarten in die Tagesstruktur organisieren müssen. Dies ist sehr unbefriedigend und führt zu einer Ungleichbehandlung der Familien. In einer schriftlichen Anfrage möchte ich deshalb vom Regierungsrat wissen, an welchen Orten noch keine Tagesstruktur angeboten wird und wieso nicht an allen Kindergarten-Standorten die Kinder von den Betreuungspersonen einer Tagesstruktur abgeholt werden.

Schriftliche Anfrage flächendeckendes Tagesstruktur-Angebot

Über diese Vorstösse berichteten die Schweiz am Wochenende vom 13. Mai 2017 und die Basler Zeitung vom 23. Mai 2017:

Kaspar Sutter Tagesstrukturen Basel

Schweiz am Wochenende vom 13. Mai 2017

Kaspar Sutter Tagesstrukturen Basel

Basler Zeitung vom 23. Mai 2017

6. Mai 2017
von Kaspar Sutter

Der Veloring verbindet Basel

In zwei Wochen stimmen wir über den Veloring ab. Dieser verbindet die Basler Quartiere miteinander und ist Teil des Basler Velonetzes. Um zu sehen, welche Orte durch den Veloring verbunden werden, habe ich gestern mein Velo gepackt und bin die … Weiterlesen